Seit mehreren Jahren wird vor allem im Ausland ein vom brasilianischen Neurologen Cicero G. Coimbra entwickeltes Behandlungsprotokoll mit Ultrahochdosen-Vitamin-D bei Autoimmunerkrankungen wie Multipler Sklerose angewandt. Grundlage hierfür ist die Beobachtung, dass bei Autoimmunerkrankungen eine genetisch bedingte Vitamin-D-Resistenz vorliegt und die immunmodulatorische Wirkung von Vitamin D vermindert wird. Durch eine Hochdosis-Therapie wird diese Resistenz überwunden und die Krankheit positiv beeinflusst. Kontrolliert wird die Therapie durch repetitive Messungen des Parathormons als Marker für die Vitamin-D-Resistenz. Zudem werden eine kalziumarme Diät und eine Trinkmenge von mindestens 2,5 Liter am Tag empfohlen, um Nebenwirkungen zu vermindern.
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