Projektionen und Gegenübertragungen sind Begriffe aus der Psychologie, die beschreiben, wie Menschen ihre eigenen Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen auf andere Menschen oder Situationen übertragen. Projektion bezieht sich darauf, wenn jemand seine eigenen unerwünschten oder unangenehmen Gedanken, Gefühle oder Verhaltensweisen auf andere Menschen projiziert, anstatt sie als Teil seiner eigenen Persönlichkeit zu akzeptieren. Beispielsweise kann jemand, der unsicher ist, andere Menschen als unsicher bezeichnen, anstatt seine eigene Unsicherheit anzuerkennen. Gegenübertragung beschreibt, wenn jemand seine Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen auf eine Person richtet, die in seinem Leben eine wichtige Rolle spielt, wie z.B. einen Therapeuten oder einen Elternteil. Dies kann dazu führen, dass die Person ihre Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen auf die Beziehung zu dieser Person überträgt, anstatt sie in ihren eigenen Beziehungen zu bewältigen. Beide Prozesse sind normal und können in gewissen Maßen in vielen Beziehungen auftreten, aber sie können auch Probleme verursachen, wenn sie unkontrolliert sind.
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