Herz-Kreislauf-Medizin_ Lebensretter oder Überdiagnostik

Herz-Kreislauf-Medizin: Lebensretter oder Überdiagnostik?

Ein Beitrag von wikiSana, der Gesundheitsplattform der QS24 Familie

Ein EKG wird im Rettungswagen aufgezeichnet und direkt an die Klinik übermittelt. Noch bevor der Patient eintrifft, kann der Kardiologe entscheiden, ob der Weg unmittelbar ins Herzkatheterlabor führen soll. Solche Abläufe zeigen, was moderne Herz-Kreislauf-Medizin leisten kann. Doch wie geht es nach dem geretteten Leben weiter? Und wie lässt sich verhindern, dass ein Notfall überhaupt entsteht?

Darüber spricht Alexander Glogg im Kolloquium Medicine mit Dr. med. Simon Feldhaus, Dr. med. Helmut Münch, Professor Dr. Stefan Hockertz und Dr. Uwe Peters. Die Runde würdigt die Fortschritte der Kardiologie und diskutiert zugleich kritisch über Blutdruck, Cholesterin, Prävention und wirtschaftliche Interessen. Dabei entsteht eine zentrale Frage: Wie können verlässliche Akutversorgung und eine persönlich abgestimmte Vorsorge zusammenfinden?

Das Gespräch enthält neben praktischen Erfahrungen auch weitreichende Einschätzungen und umstrittene Behauptungen. Für eine verantwortungsvolle Einordnung ist deshalb wichtig, zwischen nachvollziehbaren Behandlungsabläufen, persönlichen Überzeugungen und tatsächlich belegten Schlussfolgerungen zu unterscheiden.

Dieser Artikel gibt Ihnen einen ersten Einblick in das Thema.
Wenn Sie die vollständige Sendung mit allen Hintergründen, Expertenaussagen und Empfehlungen sehen möchten, finden Sie sie im wikiSana-Portal.

Noch kein Mitglied? Jetzt Zugang sichern

Inhaltsverzeichnis

Herz-Kreislauf-Medizin: Wenn Minuten den Unterschied machen

Dr. med. Helmut Münch beginnt nicht mit Kritik, sondern mit einem klaren Bekenntnis. Sein Grundsatz lautet: „Schulmedizin so viel als nötig“, ergänzt durch Naturheilkunde „so viel als möglich“. Für ihn sind das keine gegnerischen Lager. Es sind unterschiedliche Möglichkeiten, die sich am Bedarf eines Menschen orientieren müssen.

Der Arzt berichtet von 19 Jahren im regionalen Notdienst. Besonders eindrücklich beschreibt er die verbesserte Verbindung zwischen Rettungsdienst und Herzkatheterlabor. Früher führten Wege mitunter zunächst über die Notaufnahme und weitere Stationen. Heute könne ein bereits übermitteltes EKG helfen, den passenden Behandlungsort frühzeitig festzulegen. Gerade auf dem Land, so seine Erfahrung, liessen sich dadurch entscheidende 30 bis 40 Minuten gewinnen.

Dr. med. Helmut Münch in der Sendung: Herz-Kreislauf-Medizin: Lebensretter oder Überdiagnostik? Bei QS24
Herz-Kreislauf-Medizin: Lebensretter oder Überdiagnostik? 5

Diese Entwicklung besteht nicht allein aus einem einzelnen technischen Durchbruch. Herzkatheter, verfügbare Defibrillatoren, bessere Kommunikation und eingespielte Abläufe greifen ineinander. Münch verbindet damit eine verbesserte Überlebenschance und Lebensqualität. Die von ihm zusätzlich genannten Überlebenszahlen werden im Gespräch allerdings nicht durch eine konkrete Quelle oder eine genaue Beschreibung der Patientengruppe erläutert. Sie eignen sich deshalb nicht als allgemeingültiger statistischer Vergleich.

Simon Feldhaus veranschaulicht mit beiden Händen eine kleine räumliche Struktur
Herz-Kreislauf-Medizin: Lebensretter oder Überdiagnostik? 6

Seine Konsequenz ist eindeutig: „Das Gefäss muss aufgemacht werden“, betont Feldhaus. Naturheilkundliche Verfahren sind dafür kein Ersatz. Doch genau an dieser Stelle öffnet sich die nächste Frage: Was geschieht vor und nach einem solchen Notfall?

Prävention beginnt mit dem Blick auf den ganzen Menschen

Ein erfolgreich behandelter Herzinfarkt beantwortet noch nicht die Frage, weshalb er entstanden ist. Münch bringt dieses Spannungsfeld mit einem anschaulichen Gedanken auf den Punkt: Wer nach einem Infarkt einfach so weiterleben soll wie bisher, könnte berechtigterweise fragen, ob nicht gerade der bisherige Alltag Teil des Problems gewesen sei.

Dr. Uwe Peters greift diesen Gedanken auf. Er fragt, weshalb sich die Fortschritte der Akutmedizin nicht ebenso eindeutig in weniger Erkrankungen übersetzen. Dabei erinnert er sich an einen Vergleich zwischen Deutschland und Portugal, bei dem sich unterschiedliche Schwerpunkte bei Herzinfarkt und Schlaganfall gezeigt hätten. Er sagt ausdrücklich, dass er die Unterschiede nicht erklären könne. Da weder Datengrundlage noch Zeitraum genannt werden, bleibt dieser Vergleich ein Denkanstoss, kein belastbarer Ländervergleich.

Dr. Uwe Peters in der Sendung: Herz-Kreislauf-Medizin: Lebensretter oder Überdiagnostik? Bei QS24
Herz-Kreislauf-Medizin: Lebensretter oder Überdiagnostik? 7

Die dahinterliegende Frage ist dennoch wichtig: Wird bei der Vorsorge ausreichend berücksichtigt, dass mehrere Einflüsse zusammenkommen? Feldhaus betont, dass Gefässerkrankungen nicht auf eine einzige Ursache reduziert werden sollten. Alter, entzündliche Vorgänge und weitere individuelle Faktoren werden in der Runde angesprochen. Seine pauschale Kritik, die moderne Medizin habe in der Prävention nichts verbessert, ist dabei als persönliche Bewertung zu verstehen, nicht als nachgewiesene Gesamtbilanz.

Auch diagnostisch möchte die Runde den Blick erweitern. Münch nennt Lipoprotein(a), hs-CRP als Entzündungsmarker und Homocystein als mögliche Laborparameter. Zugleich benennt er selbst eine entscheidende Grenze: Gemessen werden Wahrscheinlichkeiten. Ein auffälliger Wert legt nicht fest, ob ein bestimmter Mensch tatsächlich einen Infarkt erleiden wird.

Was bedeutet das für Sie? Ein Laborbefund braucht Zusammenhang. Er sollte weder unbeachtet bleiben noch für sich allein über eine Behandlung entscheiden. Diese Unterscheidung wird besonders deutlich, sobald das Gespräch auf Cholesterin kommt.

Cholesterin und Statine: Was ein einzelner Wert nicht erklärt

Feldhaus kritisiert die starke Orientierung an sogenannten Surrogatparametern. Gemeint sind messbare Ersatzgrössen, anhand derer auf gesundheitliche Risiken oder Behandlungserfolge geschlossen wird. Seine Sorge: Wenn eine Zahl zum eigentlichen Therapieziel wird, kann der Mensch hinter dem Befund aus dem Blick geraten.

Am Beispiel des Cholesterins beschreibt er eine nach seiner Darstellung nicht geradlinige Beziehung zwischen Messwert und Risiko. Er verweist auf grosse Bevölkerungsdaten und veranschaulicht mit den Händen einen Kurvenverlauf. Die konkrete Untersuchung, die untersuchte Cholesterinfraktion und die betrachteten gesundheitlichen Endpunkte werden jedoch nicht genannt. Damit lässt sich aus seiner Darstellung keine allgemeine Aussage ableiten, eine Cholesterinsenkung sei gefährlicher als ein erhöhter Wert.

Diese Grenze ist wesentlich. Beobachtete Zusammenhänge in Bevölkerungsdaten beantworten nicht automatisch die Frage, welchen Nutzen oder welche Risiken eine bestimmte Behandlung für einen einzelnen Patienten hat. Die Gesprächsrunde liefert hierfür keine ausreichend ausgeführte Studienbewertung.

Alexander Glogg fragt zudem nach oxidiertem LDL, also einer veränderten Form bestimmter cholesterintransportierender Teilchen. Daraus entwickelt sich eine zugespitzte Diskussion über möglicherweise unnötige Statinverordnungen. Die im Gespräch genannte Behauptung, fast alle behandelten Menschen benötigten diese Medikamente nicht, wird nicht belegt. Sie sollte deshalb weder als gesicherte Quote noch als Entscheidungsgrundlage übernommen werden.

Als mögliche Belastung einer Statintherapie werden Muskelschmerzen angesprochen. Eine seriöse Nutzen-Risiko-Abwägung muss solche Beschwerden ernst nehmen, ohne daraus eine pauschale Ablehnung abzuleiten. Auch der kurz erwähnte Rotreis wird nicht hinsichtlich Wirksamkeit und Sicherheit erläutert und ist damit keine begründete Alternative aus diesem Gespräch.

Die hilfreiche Frage lautet folglich nicht: „Ist mein Wert grundsätzlich gut oder schlecht?“ Sondern: „Weshalb wurde mir diese Behandlung empfohlen, welcher Nutzen wird erwartet und wie wird ihre Verträglichkeit überprüft?“ Eine Therapie kritisch zu besprechen bedeutet nicht, sie eigenmächtig abzusetzen.

Blutdruck im Alter: Individuell prüfen statt Zahlen isolieren

Wie viel Individualität braucht eine Blutdruckbehandlung? Peters stellt diese Frage ausdrücklich für ältere und hochbetagte Menschen. Seine Überlegung: Vorsorge sollte nicht in jeder Lebensphase gleich aussehen. Wer 30 ist, bringt andere Voraussetzungen mit als jemand mit 80 Jahren.

Münch antwortet mit einem diagnostischen Schritt, nicht zuerst mit einer Medikamentenempfehlung. Eine 24-Stunden-Blutdruckmessung könne zeigen, wie sich der Blutdruck tagsüber und nachts verhält. Sinkt er im Schlaf ab? Steigt er morgens deutlich an? Ein solcher Verlauf liefert mehr Informationen als eine einzelne Messung im Sprechzimmer.

In der Runde werden anschliessend konkrete systolische und diastolische Werte diskutiert. Der systolische Wert ist der obere, der diastolische der untere Messwert. Münch hält bei manchen älteren Menschen einen etwas höheren oberen Wert für vertretbar und richtet besondere Aufmerksamkeit auf dauerhaft erhöhte untere Werte. Diese Aussagen sind seine klinische Einschätzung. Daraus ergibt sich kein allgemeiner Zielwert für alle Menschen eines bestimmten Alters.

Gleichzeitig warnt er vor einer zu starken Blutdrucksenkung und nennt Schwindel, Stürze und mögliche Verletzungen als problematische Folgen. Die Runde beschreibt damit ein echtes Abwägungsproblem: Eine Behandlung soll Risiken verringern, ohne durch unerwünschte Wirkungen neue Belastungen zu schaffen. Zur ergänzenden Orientierung bietet die Nationale VersorgungsLeitlinie Hypertonie einen fachlichen Bezugspunkt für das ärztliche Gespräch.

Auch Betablocker werden gewürdigt. Münch betont ihren Beitrag bei bestimmten Herz-Kreislauf-Erkrankungen; Feldhaus nennt Müdigkeit und Schwindel als mögliche Nebenwirkungen. Die angesprochenen Präparate und Dosierungen werden hier bewusst nicht als Anwendungsempfehlung wiedergegeben. Entscheidend bleibt die individuell begründete Verordnung. Gerade dieses Zusammenspiel aus Nutzen, Verträglichkeit und Verlaufskontrolle führt zurück zum ganzheitlichen Anspruch der Runde.

Ganzheitliche Vorsorge braucht Offenheit und klare Grenzen

Münch sieht in einer ergänzenden Betrachtung von Mikronährstoffen und entzündlichen Vorgängen Chancen für die Prävention. Er nennt unter anderem Q10, B-Vitamine, weitere Vitamine, Enzyme und Alpha-Liponsäure. Konkrete Studien, geeignete Patientengruppen oder eine systematische Nutzen-Risiko-Bewertung werden dazu jedoch nicht ausgeführt. Die Aufzählung ist deshalb kein Vorsorgeprogramm zum Nachmachen und belegt nicht, dass eine allgemeine Einnahme Herzinfarkte verhindert.

Ähnlich differenziert muss Peters’ Plädoyer für frühe naturheilkundliche Begleitung gelesen werden. Er spricht über Lebensstil, pflanzliche Verfahren, Homöopathie und Akupunktur und verbindet damit die Hoffnung, medikamentöse Behandlungen bei manchen Menschen hinauszögern zu können. Ein bestimmter Aufschub um zehn oder mehr Jahre wird im Gespräch nicht nachgewiesen. Wichtig ist seine eigene Einschränkung: Es gebe Menschen, die auf solche Verfahren nicht reagieren. Dann sei er froh über die Möglichkeiten klassischer Medikamente.

Feldhaus ergänzt die emotionale und soziale Ebene. Sein Beispiel eines gelegentlichen gemeinsamen Essens soll verdeutlichen, dass Gesundheit für ihn auch mit Lebensfreude, Gesellschaft und dem Umgang mit Stress zusammenhängt. Daraus lässt sich keine Entwarnung für beliebige Ernährungsgewohnheiten ableiten. Wohl aber eine Einladung, den Alltag nicht ausschliesslich als Ansammlung verbotener Dinge zu betrachten.

Deutlich kontroverser sind Hockertz’ Aussagen über mRNA-Impfstoffe. Er behauptet weitreichende und dauerhafte Schäden an Herz, Gehirn und Gefässen. Für diese pauschalen Schlussfolgerungen werden im Gespräch keine überprüfbaren Belege vorgelegt. Sie erlauben daher keine individuelle Risikobewertung. Für Fragen zur Arzneimittelsicherheit ist die Sicherheitsüberwachung des Paul-Ehrlich-Instituts eine ergänzende Anlaufstelle.

Prof. Dr. Stefan Hockertz aus der Sendung: Herz-Kreislauf-Medizin: Lebensretter oder Überdiagnostik? bei QS24
Herz-Kreislauf-Medizin: Lebensretter oder Überdiagnostik? 8

Zum Ende hinterfragen die Gäste ausserdem Industriefinanzierung, ärztliche Ausbildung und wissenschaftliche Veröffentlichungen. Hockertz empfiehlt, offengelegte Interessenkonflikte zu beachten. Transparenz ist eine sinnvolle Frage an jede Quelle. Die weitergehenden Vorwürfe einer umfassend gekauften Wissenschaft werden dadurch allerdings nicht bewiesen. Kritisches Denken gewinnt an Stärke, wenn es auch die eigenen Überzeugungen prüft.

Was Sie aus diesem Gespräch mitnehmen können

Die stärkste Verbindungslinie zwischen Dr. med. Simon Feldhaus, Dr. med. Helmut Münch, Professor Dr. Stefan Hockertz und Dr. Uwe Peters liegt nicht in einer einzelnen Therapie. Es ist der Wunsch nach einer Herz-Kreislauf-Medizin, die im Notfall entschlossen handelt und in der Vorsorge genauer hinsieht. Die tragfähige Brücke zwischen Schulmedizin und Ganzheitsmedizin entsteht dort, wo persönliche Begleitung und überprüfbare Behandlungsergebnisse zusammenfinden.

Ein einfacher nächster Schritt kann darin bestehen, zum nächsten Arzttermin die eigenen Fragen mitzunehmen: Weshalb erhalte ich dieses Medikament? Welches persönliche Risiko soll es senken? Welche Beschwerden sollten besprochen werden? So wird aus einer abstrakten Grenzwertdebatte ein konkretes Gespräch über Ihre Gesundheit. Nicht gegen die Behandlung, sondern für eine verständliche gemeinsame Entscheidung.

Wer solche Fragen vertiefen möchte, findet auf wikiSana über 7’000 Sendungen. Über 270 renommierte Ärzte und Wissenschaftler teilen dort Wissen rund um Gesundheit, Prävention, Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin. Die gezeigte Recherchefunktion verbindet Fragen mit passenden Beiträgen. Sie unterstützt die Orientierung, ersetzt aber keine persönliche medizinische Abklärung.

Welche Frage möchten Sie beim nächsten Gespräch stellen, damit Ihre Herzgesundheit nicht nur gemessen, sondern besser verstanden wird?

Wir von wikiSana, der Gesundheitsplattform von QS24, danken Dr. med. Simon Feldhaus, Dr. med. Helmut Münch, Professor Dr. Stefan Hockertz und Dr. Uwe Peters für ihre Einblicke. Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, danken wir für Ihr Interesse an einer Medizin, die Schulwissen und Ganzheitlichkeit verbindet und dabei Raum für sorgfältige Fragen lässt.

Ihre QS24-Familie

Häufige Fragen zur Herz-Kreislauf-Medizin

Kann Naturheilkunde einen Herzinfarkt behandeln?

Sie ersetzt keine akute kardiologische Versorgung. Feldhaus betont, dass bei einem akuten Gefässverschluss die rasche Wiederherstellung des Blutflusses entscheidend ist. Ergänzende Verfahren dürfen eine notwendige Notfallbehandlung nicht verzögern.

Welcher Blutdruck ist mit 70 Jahren richtig?

Das Gespräch liefert keinen allgemeingültigen Zielwert. Münch empfiehlt eine genaue Diagnostik, beispielsweise eine 24-Stunden-Messung. Persönliche Voraussetzungen, Messverlauf und Verträglichkeit der Behandlung gehören in die ärztliche Beurteilung.

Sind Statine meistens überflüssig?

Diese pauschale Behauptung wird im Gespräch nicht belegt. Die Entscheidung über eine Behandlung braucht eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung. Besprechen Sie Fragen zur Verordnung oder mögliche Beschwerden mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem Arzt.

Können Q10 und Vitamine Herzinfarkte verhindern?

Münch sieht darin mögliche ergänzende Ansätze. Das Gespräch belegt jedoch keine allgemeine Schutzwirkung und enthält keine ausreichende Bewertung von Anwendung und Risiken. Daraus lässt sich keine Empfehlung zur eigenständigen Einnahme ableiten.

2_Osteoporose _ Ganzheitsmedizinische Leitlinie _ Teil 1_3

Osteoporose | Ganzheitsmedizinische Leitlinie | Teil 1/3

Ein Beitrag von wikiSana, dem digitalen Gesundheitszuhause der QS24 Familie

Osteoporose beginnt nicht erst mit einem Knochenbruch. Sie entwickelt sich häufig still, über Jahre hinweg, und wird oft erst dann sichtbar, wenn der Körper bereits ein deutliches Signal sendet. Doch muss es wirklich so weit kommen? Im Gespräch mit Prof. Dr. Urs Gruber, Prof. Dr. Ralf Rössler, Dr. med. Claudia Windschüttel und Prof. Dr. Brigitte König wird deutlich: Wer Osteoporose verstehen möchte, sollte nicht nur auf den Knochen schauen.

Die Experten betrachten Osteoporose als ein vielschichtiges Geschehen. Hormone, Bewegung, Ernährung, Entzündungen, Medikamente, Darmgesundheit und die psychische Verfassung können dabei eine Rolle spielen. Genau diese Verbindung von schulmedizinischer Diagnostik und ganzheitsmedizinischer Ursachenforschung macht die Perspektive von wikiSana aus.

Dieser Artikel gibt Ihnen einen ersten Einblick in das Thema.
Wenn Sie die vollständige Sendung mit allen Hintergründen, Expertenaussagen und Empfehlungen sehen möchten, finden Sie sie im wikiSana-Portal.

Noch kein Mitglied? Jetzt Zugang sichern

Inhaltsverzeichnis

Was Osteoporose eigentlich bedeutet

Was ist Osteoporose?

Dr. med. Claudia Windschüttel beschreibt Osteoporose als eine Verminderung der Knochenstabilität und der Knochensubstanz. Der Knochen verliert an tragender Struktur, wird poröser und damit anfälliger für Brüche. Besonders häufig betrifft dies Frauen ab etwa dem 50. Lebensjahr, weil hormonelle Veränderungen rund um die Wechseljahre den Knochenstoffwechsel beeinflussen können. Männer sind seltener betroffen, bleiben aber keineswegs ausgeschlossen.

Die zentrale Botschaft des Expertenteams lautet: Osteoporose ist nicht automatisch eine reine Altersfrage. Bewegungsmangel, Ernährung, bestimmte Medikamente, hormonelle Defizite und andere Erkrankungen können den Prozess mit beeinflussen. Deshalb lohnt sich die Frage: Welche Faktoren tragen bei einem einzelnen Menschen zur nachlassenden Knochenstabilität bei?

Woran kann man eine verminderte Knochenstabilität erkennen?

Häufig bleibt Osteoporose zunächst unbemerkt. Allgemeine Knochenschmerzen oder eine ungewohnte Erschöpfbarkeit bei Belastung können Hinweise sein, sind jedoch nicht eindeutig. Besonders aufmerksam sollte man bei sogenannten pathologischen Frakturen werden. Gemeint sind Knochenbrüche, die bei sehr geringer Belastung oder nach einem vergleichsweise kleinen Sturz auftreten.

Auch im Kieferbereich kann die Knochenqualität relevant sein. Prof. Dr. Ralf Rössler verweist darauf, dass Osteoporose und bestimmte Medikamente bei zahnärztlichen Eingriffen, Implantaten oder Knochenaufbauten berücksichtigt werden müssen. Wundheilung und Knochenstoffwechsel lassen sich nicht losgelöst vom übrigen Organismus betrachten.

Vier Experten sitzen in einer Gesprächsrunde vor blauem Hintergrund

Der Blick richtet sich damit von der sichtbaren Folge, etwa einem Bruch, zurück auf die Frage nach den Ursachen. Genau dort beginnt die sorgfältige Diagnostik.

Diagnostik: Knochendichte messen, Ursachen verstehen

Welche Untersuchung zeigt Osteoporose an?

Als wichtigste etablierte Untersuchung nennen die Experten die Knochendichtemessung, auch Osteodensitometrie genannt. Gemessen werden meist Bereiche der Lendenwirbelsäule und des hüftnahen Oberschenkelknochens. Die Untersuchung zeigt, wie dicht die Knochenmatrix in diesen Regionen ist.

Ein Röntgenbild kann Hinweise liefern, ersetzt die Knochendichtemessung aber nicht. Sinkt die Knochendichte unter bestimmte Werte, kann zunächst von Osteopenie gesprochen werden. Damit wird eine Vorstufe bezeichnet, bei der die Knochenmasse bereits vermindert ist, ohne dass zwingend eine manifeste Osteoporose vorliegt.

Sollte die Knochendichte vorsorglich gemessen werden?

Dr. Windschüttel plädiert nicht für eine pauschale Messung bei allen Menschen, sondern für einen sinnvollen Blick auf individuelle Risiken. Besonders bedeutsam kann die Kontrolle sein, wenn Beschwerden vorliegen oder wenn Therapien eingesetzt werden, die das Osteoporoserisiko erhöhen können. Dazu zählt beispielsweise eine antihormonelle Behandlung bei Brustkrebs mit Aromatasehemmern.

Prof. König ergänzt eine wichtige Perspektive: Die Knochendichte sagt nicht automatisch, warum sie vermindert ist. Genau deshalb können sich therapeutische Wege unterscheiden. Eine Massnahme, die bei einer Ursache sinnvoll ist, muss nicht bei jeder anderen Ursache passend sein. Diese Differenzierung ist für wikiSana zentral: Nicht jede Antwort passt zu jedem Menschen.

Reicht es, nur auf Calcium zu achten?

Nein. Calcium spielt eine Rolle, doch das Gespräch warnt vor einer zu einfachen Formel nach dem Motto: Milch gleich starke Knochen. Im Knochenstoffwechsel sind auch Phosphat und Vitamin D wichtig. Darüber hinaus kommt es auf das Zusammenspiel zahlreicher Faktoren an.

Ein Knochen soll weder zu weich noch zu hart sein. Er braucht Stabilität, zugleich aber eine lebendige Struktur, in der Einlagerungs- und Abbauprozesse stattfinden können. Osteoporose bedeutet daher nicht einfach, dass ein Knochen zu wenig hart ist. Entscheidend ist das Gleichgewicht zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau.

Was bedeutet das für Sie? Statt sich auf ein einzelnes Lebensmittel oder einen einzelnen Laborwert zu verlassen, kann es sinnvoll sein, die persönliche Gesamtsituation ärztlich einzuordnen.

Medikamente, Knochenumbau und die Frage nach der Ursache

Wie behandelt die Schulmedizin Osteoporose?

Als etablierte Erstlinientherapie werden im Gespräch Bisphosphonate genannt. Diese Arzneimittel beeinflussen den Knochenabbau, indem sie die Aktivität der knochenabbauenden Zellen, der Osteoklasten, hemmen. Damit soll das Verhältnis zwischen Abbau und Aufbau zugunsten einer stabileren Knochenstruktur verschoben werden.

Das Expertenteam betont jedoch, dass Medikamente stets eine ärztliche Abwägung verlangen. Sie können bei bestimmten Situationen wichtig sein, etwa wenn ein hohes Frakturrisiko besteht. Zugleich müssen mögliche Nebenwirkungen und zahnmedizinische Aspekte beachtet werden. Insbesondere bei Eingriffen im Kieferbereich kann eine bestehende Bisphosphonattherapie relevant sein, weil Probleme der Wundheilung auftreten können.

Kann eine medikamentöse Behandlung die Ursachen ersetzen?

Die Experten verneinen das. Eine medikamentöse Behandlung kann den Knochenstoffwechsel beeinflussen, beantwortet aber nicht automatisch die Frage, weshalb sich die Knochendichte reduziert hat. Dr. Windschüttel verweist auf mögliche Mangelzustände, hormonelle Veränderungen, Schilddrüsen- und Nebennierenfunktionen sowie den Einfluss von Medikamenten und Lebensumständen.

Osteoporose wird im Gespräch deshalb als multifaktorielles Geschehen verstanden. Diese Sichtweise ersetzt keine medizinische Diagnose, erweitert jedoch die Fragen: Gibt es Nährstoffdefizite? Liegen Entzündungen vor? Wie ist die hormonelle Lage? Bestehen chronische Erkrankungen oder Therapien, die den Knochen beeinflussen?

Dr. Claudia Windschüttel spricht in einem Sessel vor blauem Hintergrund

Gerade bei Brustkrebstherapien wird diese individuelle Begleitung bedeutsam. Aromatasehemmer können nach Aussage der Runde eine Osteoporose begünstigen. Deshalb sind Überwachung und ein offenes Gespräch mit den behandelnden Fachpersonen besonders wichtig.

Bewegung: Der Knochen braucht Reize

Warum ist Bewegung für die Knochen so entscheidend?

Bewegung wird von allen Beteiligten als Grundpfeiler der Prävention beschrieben. Knochen sind dafür gemacht, gebraucht zu werden. Bei sinnvoller Belastung reagiert der Körper mit Anpassung. Dieses Prinzip wird im Gespräch als Reiz-Reaktions-Prinzip bezeichnet.

Wenn Knochen über längere Zeit kaum belastet werden, verlieren sie an Widerstandskraft. Bewegungsmangel betrifft nicht nur das höhere Lebensalter. Die Experten richten den Blick auch auf Kinder und Jugendliche, deren Alltagsbewegung vielerorts abnimmt. Wer frühzeitig in Bewegung bleibt, kann Reserven für spätere Lebensphasen aufbauen.

Welche Bewegung ist die richtige?

Es gibt keine starre Einheitslösung. Entscheidend ist eine Bewegung, die zum Menschen, zum Gesundheitszustand und zur aktuellen Belastbarkeit passt. Die Runde warnt ausdrücklich vor Überforderung. Es geht nicht darum, sich täglich bis zur Erschöpfung zu trainieren, sondern den Körper regelmässig und gesund zu nutzen.

Als alltagsnahes Bild nennt die Gesprächsrunde einen Spaziergang im Wald mit einem guten Gespräch. Diese Form der Bewegung ist gelenkschonend, bringt den Körper in Aktivität und kann zugleich die psychische Ebene ansprechen. Das Gespräch selbst wird dabei als soziale Wechselwirkung verstanden, die Menschen stärken kann.

  • Regelmässigkeit ist wichtiger als kurzfristige Höchstleistungen.
  • Belastung sollte zur persönlichen Kondition passen.
  • Freude an der Bewegung erhöht die Chance, dass sie ein Teil des Alltags bleibt.
  • Begleitung durch Fachpersonen kann bei bestehender Osteoporose oder Unsicherheit sinnvoll sein.

Der Gedanke ist einfach und kraftvoll: Der Körper ist kein stillgelegtes Objekt. Er reagiert auf das, was wir ihm täglich anbieten.

Hormone, Darm, Mitochondrien und Psyche

Welche Rolle spielen Hormone bei Osteoporose?

Hormone gehören für Dr. Windschüttel zu den wichtigen Faktoren. In den Wechseljahren kann ein Hormonmangel den Knochenstoffwechsel beeinflussen. Doch auch bei Männern sollte auf mögliche hormonelle Defizite geachtet werden. Neben den Geschlechtshormonen werden im Gespräch Schilddrüse und Nebennieren als Systeme genannt, die in eine umfassende Betrachtung einbezogen werden können.

Die Expertin beschreibt Hormone bildhaft als Türöffner für die Mineralisierung der Knochen. Ob und welche Hormontherapie im individuellen Fall in Frage kommt, gehört zwingend in ärztliche Hände. Allgemeine Aussagen lassen sich hier nicht auf den einzelnen Menschen übertragen.

Was haben Darm und Mitochondrien mit dem Knochen zu tun?

Prof. König erläutert die ganzheitsmedizinische Überlegung, dass die Energieversorgung der Zellen und die Aufnahme von Nährstoffen mit dem Knochenstoffwechsel verbunden sein könnten. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mitochondrien, die häufig als Energiekraftwerke der Zellen bezeichnet werden, und das Darmmikrobiom.

Im Gespräch wird ausgeführt, dass ein belasteter Darm die Aufnahme benötigter Stoffe erschweren kann. Zudem können bestimmte Pflanzenstoffe laut den geschilderten Untersuchungen erst durch Darmbakterien in verwertbare Stoffwechselprodukte umgewandelt werden. Diese Überlegungen werden als ergänzende Perspektiven vorgestellt und ersetzen keine etablierte Osteoporose-Diagnostik oder ärztliche Therapie.

Kann die Psyche den Knochen beeinflussen?

Die Gesprächsrunde versteht die Psyche nicht als losgelösten Bereich, sondern als Teil des ganzen Menschen. Chronische Belastungen, fehlende Lebensfreude oder Rückzug können indirekt Einfluss nehmen, etwa wenn Menschen sich weniger bewegen, schlechter schlafen oder weniger gut für sich sorgen.

Dr. Windschüttel formuliert dazu einen symbolischen Gedanken: Der Knochen stehe auch für Stabilität im Leben. Diese Sichtweise ist keine Schuldzuweisung. Niemand verursacht eine Osteoporose einfach durch Gedanken oder Gefühle. Sie erinnert vielmehr daran, dass körperliche, seelische und soziale Faktoren miteinander verbunden sein können.

Dr. Claudia Windschüttel erklärt mit erhobenen Händen einen Zusammenhang

Wer Beschwerden hat, sollte deshalb nicht nur fragen: „Welche Tablette brauche ich?“ Sondern auch: „Was braucht mein Körper, was braucht mein Alltag und wo benötige ich Unterstützung?“

Individuelle Begleitung statt Patentlösung

Wie würde eine umfassende Abklärung aussehen?

Dr. Windschüttel beschreibt einen breiten Ausgangspunkt: eine ausführliche Anamnese, die Analyse der Hormonsituation, eine Betrachtung von Schilddrüse und Nebennieren, eine Nährstoffanalyse sowie je nach Situation der Blick auf das Darmmikrobiom. Hinzu kommen Medikamente, Arbeitsumfeld, familiäre Belastungen und das psychische Befinden.

Dieses Vorgehen bedeutet nicht, dass jede Person jede Untersuchung benötigt. Es bedeutet, die richtigen Fragen nicht zu früh abzubrechen. Osteoporose verlangt Geduld. Veränderungen am Knochen geschehen nicht in wenigen Tagen. Bei einer begleiteten Behandlung kann die Entwicklung der Knochendichte nach ein bis zwei Jahren erneut beurteilt werden.

Dr. Claudia Windschüttel erklärt mit erhobenen Händen einen Zusammenhang

Welche Rolle spielen Mikronährstoffe?

Prof. König berichtet von Beobachtungen und Untersuchungen aus dem Dentalbereich, bei denen Mineralstoffe, Cortisol, Mitochondrienparameter und die Knochenqualität betrachtet wurden. Dabei seien positive Effekte bei einem Teil der Betroffenen sichtbar geworden. Gleichzeitig betont sie klar: Die Ergebnisse sind nicht auf jeden Menschen gleich übertragbar, denn Ursache, Dauer und Ausprägung einer Osteoporose unterscheiden sich.

Diese Zurückhaltung ist wichtig. Mikronährstoffe sind kein Ersatz für eine fundierte Abklärung. Sie können dann sinnvoll eingeordnet werden, wenn tatsächlich ein Mangel besteht und die Behandlung fachlich begleitet wird.

Was ist der wichtigste Schritt für Betroffene?

Das Expertenteam setzt auf Eigenverantwortung, ohne Menschen mit ihrer Erkrankung allein zu lassen. Gute Medizin bedeutet nicht, jemandem einfach eine schnelle Lösung zu versprechen. Gute Medizin heisst auch, zuzuhören, Zusammenhänge ernst zu nehmen und gemeinsam einen Weg zu entwickeln.

Ein guter erster Schritt kann sein, die eigenen Risikofaktoren zu notieren: Beschwerden, bereits erlittene Frakturen, Medikamente, familiäre Belastungen, Bewegungsgewohnheiten und Fragen zu den Wechseljahren oder anderen hormonellen Veränderungen. Dieses Gespräch können Sie dann vorbereitet in die ärztliche Sprechstunde mitnehmen.

Wer diese Sendung in voller Länge sehen möchte, findet sie auf wikiSana. Dort lassen sich Fragen zu Symptomen und möglichen Zusammenhängen auch mithilfe der KI-gestützten Suche weiter vertiefen. Die Plattform bündelt über 8.000 Expertensendungen und unterstützt dabei, aus einzelnen Gesundheitsfragen eine strukturiertere Orientierung zu entwickeln.

Fazit: Stabilität entsteht nicht durch eine einzelne Massnahme

Osteoporose ist kein Thema, das sich auf Calcium, eine Knochendichtemessung oder ein Medikament reduzieren lässt. Der Knochen steht im Austausch mit Hormonen, Muskeln, Nährstoffen, Entzündungsprozessen, Medikamenten und dem Lebensstil. Diese Erkenntnis kann zunächst komplex wirken. Sie ist aber auch ermutigend, denn sie eröffnet mehrere Ansatzpunkte.

Die einfachste Empfehlung für heute lautet: Bringen Sie Bewegung in Ihren Tag, die Ihnen guttut und die Sie dauerhaft beibehalten können. Ein Spaziergang, ein Gespräch, gezielte Übungen oder eine sportliche Begleitung können der Anfang sein. Bei Beschwerden, erhöhtem Risiko oder bestehenden Frakturen gehört die weitere Abklärung in fachkundige Hände.

Welchen nächsten Schritt möchten Sie für Ihre Gesundheit gehen?

Häufige Fragen zu Osteoporose

Was ist der Unterschied zwischen Osteopenie und Osteoporose?

Osteopenie bezeichnet eine verminderte Knochendichte, die als Vorstufe einer Osteoporose gelten kann. Bei Osteoporose ist die Knochenstabilität stärker reduziert und das Risiko für Frakturen erhöht.

Welche Untersuchung wird bei Verdacht auf Osteoporose durchgeführt?

Als wichtigste Untersuchung wird die Knochendichtemessung genannt. Sie erfolgt meist an der Lendenwirbelsäule und am hüftnahen Oberschenkelknochen.

Warum ist Bewegung bei Osteoporose wichtig?

Knochen reagieren auf angemessene Belastung. Regelmässige, individuell passende Bewegung kann den Knochenstoffwechsel unterstützen und gehört im Gespräch zu den wesentlichen präventiven Faktoren.

Spielen Hormone bei Osteoporose eine Rolle?

Ja. Besonders hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren können den Knochenstoffwechsel beeinflussen. Auch bei Männern können hormonelle Defizite relevant sein und sollten bei Bedarf medizinisch abgeklärt werden.

Kann man Osteoporose allein mit Calcium behandeln?

Nein. Calcium ist nur ein Baustein. Für eine fundierte Einordnung sind unter anderem Vitamin D, Phosphat, Bewegung, Hormone, Medikamente, mögliche Mängel und die individuelle Krankengeschichte relevant.

Weiterführende Orientierung bei wikiSana

Gesundheitswissen wird besonders wertvoll, wenn es Zusammenhänge verständlich macht. Auf der Seite vom QS24 Gesundheitskompass finden Sie weitere Beiträge, die Schulmedizin und Ganzheitsmedizin aus unterschiedlichen Blickwinkeln zusammenführen.

Die komplette Sendung finden sie im Mitgliederbereich auf wikiSana. Informationen zur Mitgliedschaft erhalten Sie hier. Der wikiSana Newsletter informiert regelmässig über medizinische Themen, Komplementärmedizin und psychosoziale Aspekte.

Gesundheit beginnt mit Wissen und Wissen beginnt mit den richtigen Fragen. Wir von wikiSana laden Sie ein, diesen Weg mit uns weiterzugehen.

Herzlich, Ihr wikiSana Team

Lungenkrebs | Ganzheitsmedizinische Leitlinie | Teil 1/2 

Lungenkrebs | Ganzheitsmedizinische Leitlinie | Teil 1/2 

Eine Lungenkrebsdiagnose verändert das Leben mit einem Schlag. Doch hinter den Befunden, Bildern und Therapievorschlägen steht immer auch ein Mensch mit Ängsten, Fragen, Beziehungen und einer eigenen Geschichte. Im Kolloquium Medicine diskutieren Dr. med. Friderike Wiechel, Prof. Dr. Albrecht Hempel, Dr. med. Matthias Meier und Dr. med. Ellis E. Huber, wie Lungenkrebs schulmedizinisch eingeordnet wird und welche ergänzenden Perspektiven die Ganzheitsmedizin anbietet.