Paracelsus

Paracelsus war ein Schweizer Arzt, Alchemist und Philosoph, der im 16. Jahrhundert lebte. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Medizin und Chemie und hat zahlreiche Beiträge zu diesen Bereichen geleistet.

Paracelsus’ Lehren waren geprägt von einem ganzheitlichen Ansatz zur Medizin, der sich stark von den damals vorherrschenden medizinischen Theorien unterscheidet. Er betonte die Bedeutung der Naturbeobachtung und experimentellen Forschung und stellte die Idee auf, dass Krankheiten durch Ungleichgewichte im Körper verursacht werden, anstatt durch die traditionelle Vorstellung der vier Säfte (Blut, Schleim, gelbe Galle und schwarze Galle).

Paracelsus war auch ein Pionier auf dem Gebiet der Toxikologie und führte das Konzept ein, dass “die Dosis das Gift macht”. Er glaubte, dass jedes Mittel, sei es eine Arznei oder ein Gift, in der richtigen Dosis wirksam sein kann, aber in zu großen Mengen schädlich sein kann.

Insgesamt trug Paracelsus dazu bei, die Medizin und Chemie von einem magischen und mystischen Ansatz zu einer rationaleren und experimentellen Wissenschaft zu entwickeln.

Ketogene Ernährung

Die ketogene Ernährung setzt auf Fett statt Kohlenhydrate zur Energiegewinnung. Dadurch imitiert sie den Stoffwechselzustand des Fastens im Körper, die sogenannte Ketose. Sie wird effektiv zur medizinischen Behandlung, aber auch als Diät zum Gewicht verlieren oder Muskelaufbau eingesetzt. Die ketogene Diät gilt für viele als Wunderdiät, um schnell Gewicht zu verlieren. Doch was macht diese extreme Ernährungsweise aus und welche Vor- und Nachteile bringt sie mit sich? QS24 stellt sich diesen Themen und konfrontiert damit Experten.

Ganzheitsmedizinische Leitlinien

QS24 hat anlässlich des Kolloquiums vom 24. bis 27. Oktober 2024 in der Swiss Mountain Clinic in Castaneda, Schweiz, gemeinsam mit 30 führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Ärztinnen und Ärzten – allesamt erfahrene Lehrende und Pioniere im medizinischen Wissenstransfer – die Perspektive der Ganzheitsmedizin auf chronische Erkrankungen erörtert und ergänzende Sichtweisen dazu festgehalten (ganzheitsmedizinische Leitlinien).

Fast jede chronische Erkrankung wurde dabei in zwei Sendungen von jeweils acht Fachleuten intensiv und tiefgehend beleuchtet. Diese beiden Episoden bieten Ihnen eine umfassende und vertiefte Perspektive auf die jeweilige Erkrankung und ermöglichen es Ihnen, aktiv an Ihrem Genesungsprozess mitzuwirken und die gewonnenen Erkenntnisse gemeinsam mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt zu besprechen.

Fermentation

Zahlreiche Krankheiten und Symptome können positiv durch die Ernährung beeinflusst werden oder gar verschwinden, wenn der Anteil an fermentierten Nahrungsmitteln auf dem Speiseplan erhöht werden würde.

Im Darm befinden sich rund 70% unseres Immunsystems sowie eine Vielzahl von Bakterien, welche für unsere Gesundheit wichtiger sind als man je glaubte. Bakterien sind essentiell für die Verdauung von Nahrung, die Abwehrkräfte, zur Herstellung von Vitaminen sowie für die ganz persönliche Entwicklung und Gefühlswelt eines jeden Menschen.

Durch die Fermentation wird es möglich, ein haltbares Produkt zu schaffen, welches den Darm mit den nötigen Mikroorganismen besiedeln und zur Darmgesundheit beitragen kann. Ist der Darm gesund, funktionieren die Immunabwehr, der Stoffwechsel und die natürliche Entgiftung. Das wirkt wie ein wahrer Jungbrunnen für den Körper. Fermente sind ausserdem bekannt dafür, dass sie das Blut mit Sauerstoff anreichern und die Blutwerte verbessern. Davon profitieren auch die Gehirnleistungen.

Yoga

Im Volksmund hat man die Vorstellung, dass Yoga was mit der Religion Hindu zu tun hat – und dass es dabei um Bewegungen geht und evtl. noch um eine Meditation. Doch weit gefehlt. Das eine stimmt nicht und das andere stellt nur ein Hilfsmittel dar – und hat max. 8 % Stellenwert des Yoga. Yoga ist was überreligionales. Was Übergeordnetes. Es stellt die Glückseligkeit dar – ohne all dem nutzlosen Staub. Es ist beständiges Bewusstsein mit hohen ethischen Grundsätzen.
Yoga kommt aus Indien. Die Lehre verbindet philosophische Überlegungen mit geistigen und körperlichen Übungen mit dem Ziel: Ethisch korrekt zu leben und Ethik und Moral zu verinnerlichen. Die Säulen des Yoga sind Atemübungen, Meditation, Asanas, Entspannung und richtige Ernährung. Yoga bedeutet übersetzt genau das: verbinden.

Qi Gong

Qi Gong ist eine traditionelle chinesische Praxis, die Körper, Geist und Atem miteinander verbindet. Es ist eine Form der Bewegung, Meditation und Atemübungen, die darauf abzielt, die Durchblutung und den Energiefluss im Körper zu verbessern und das Wohlbefinden zu steigern. Qi Gong besteht aus einer Reihe von langsamen, fließenden Bewegungen, die oft von Atemübungen und Meditation begleitet werden. Die Bewegungen können einfach oder komplex sein und können sowohl stehend als auch sitzend ausgeführt werden. Einige Qi Gong-Formen können auch im Liegen oder Stehen ausgeführt werden. Qi Gong hat viele gesundheitliche Vorteile, darunter eine verbesserte Durchblutung, eine bessere Körperhaltung, mehr Flexibilität und eine gesteigerte geistige Klarheit. Es wird auch gesagt, dass es Stress reduzieren und das Immunsystem stärken kann.

Tiermedizin

Auch bei Tieren gilt, was bei Menschen zu trifft. Man kann ein Immunsystem der Tiere so stärken, dass es gesund ist und bleibt. Man kann aber auch die Regeneration und Heilung fördern – allein durch Geschenke der Natur. Die Nachfrage nach gut verträglichen und natürlichen Heilmethoden steigt auch in der Tiermedizin.
Die Tiermedizin umfasst verschiedene Bereiche wie die klinische Tiermedizin, die Zahnmedizin für Tiere und die Chirurgie, die Operationen an Tieren durchführt.

Handeln im Notfall

Im Notfall muss man sofort und richtig reagieren! Aber was ist richtig? Dieses Sendeformat nimmt die Zuschauer an die Hand und erklärt die richtige Vorgehensweise in aller Ruhe. Von Früherkennung bis 1te Hilfe. Hier wird zu allen Themen des Schreckens – eine Antwort gegeben, die uns Sicherheit, Mut und Klarheit vermitteln wird.

Eigenverantwortung

Verantwortung für sich selbst zu übernehmen bedeutet, dass man bewusst Entscheidungen trifft und die Konsequenzen akzeptiert, die damit einhergehen.
In Eigenverantwortung zu gehen bedeutet, dass man selbst die Kontrolle über das eigene Leben übernimmt und sich nicht von äußeren Umständen oder anderen Menschen abhängig macht. Es bedeutet auch, dass man bereit ist, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen und sich selbst zu korrigieren, wenn man Fehler macht.
Jedoch kann es auch schwierig sein, in Eigenverantwortung zu gehen. Es erfordert Mut und Entschlossenheit, um Entscheidungen zu treffen und Risiken einzugehen. Manchmal können Entscheidungen auch unangenehme Konsequenzen haben, aber auch hier ist es wichtig, die Verantwortung dafür zu übernehmen und aus Fehlern zu lernen.
Insgesamt ist es wichtig, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und in Eigenverantwortung zu handeln. Durch die Übernahme von Verantwortung kann man ein erfülltes Leben führen und das Beste aus den Möglichkeiten machen, die sich einem bieten.

Glaubens- & Verhaltensmuster

Glaubens- und Verhaltensmuster entstehen während unseres ganzen Lebens durch Identifikation mit unseren Wahrnehmungen.
Durch Erziehung, Kultur und Glaubenssätze findet in unserem Denkmuster eine Prägung statt. Jedoch kann es im Laufe des Lebens dazu kommen, dass wir Gewisse Muster hinterfragen. Oft kann es durch Unfälle, Trennungen oder Krankheit zu einem Scheideweg kommen und es dürfen Entscheidungen getroffen werden. Doch sind wir bereit alte Glaubenssätze loszulassen? Zu riskieren das ein bekanntes Weltbild zusammenbricht ?